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Chessy

DSJ - FORUM
Ausgabe 1999 - 1

Bundesjugendtreffen 2001 in Schwäbisch-Gmünd

Das Bundesjugendtreffen 2001 findet in Schwäbisch-Gmünd statt. Am 19. l. 1999 unterzeichneten die Deutsche Sportjugend, die Sportjugend Baden-Württemberg und die Stadt Schwäbisch-Gmünd im Ausrichterort die entsprechenden Verträge.

Der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, Norbert Petry, sieht im Bundesjugendtreffen das "Schaufenster des Jugendsports". Oberbürgermeister Dr. Gerhard Rembold erhofft sich von dem 10. Bundesjugendtreffen (24. bis 27. Mai 2001) "ein Signal für den Sport vor Ort". Hinter einem solchen sportlichen Großereignis stehe das volle Engagement von Bürgerschaft und Vereinen, so Rembold.

Die Bundesjugendtreffen der Deutschen Sportjugend "zeigen, was Jugendsport und Jugendverbände den Jugendlichen heute bieten", stellte Petry heraus. Doch nicht nur sportliche Aktivitäten stehen bei diesen Großveranstaltungen auf dem Programm, auch der jugendpolitische oder musisch- kulturelle Bereich kommt nicht zu kurz.
(entnommen dsj-intern)

Bleibt zu hoffen, daß sich die Deutsche Schachjugend in großer Breite an dem Bundesjugendtreffen beteiligt, damit im Schaufenster Jugendsport auch das Schachspiel vertreten ist. Beim letzten Bundesjugendtreffen in Dessau (Sachsen-Anhalt) hatte die Abordnung des Hamburger Schachjugendbundes mit pfiffigen Ideen bewiesen, daß Schach für alle interessant ist und auch den körperbetonten Leistungssportler anzieht.


"Mit synthetischer Musik gegen synthetische Drogen"

Da die Modedroge Ecstasy einen bestimmten Alterskreis in gewisser Umgebung (Diskotheken) bei Dancemusic anspricht, hatte der Musiker Alex die Idee, diesem Alterskreis entsprechend näher zu kommen. Aus diesem Grund schrieb er eine lustige heiße Dancenummer. Weitere Informationen zum Thema "mit synthetischer Musik gegen synthetische Drogen!" sind erhältlich bei

Alex
Ehrenburg-9/6 81249 München
Tel: (0 89) 87 43 50
(entnommern dsj intern)


Jugendreisen leiten mit Einsicht

Fortbildung des Projekts "TopTeamNaTour"

Das Projekt "TopTeamNaTour" veranstaltet vom 25. bis 30. April 1999 in Bochum eine Fortbildung für Jugendreise- LeiterInnen. Die Zusatzqualifikation "Jugendreiseleiterln mit Einsicht" qualifiziert für die Gestaltung und Leitung von "nachhaltigen" Programmen bei Kinder- und Jugendreisen. Sie ist als mehrstufige Ausbildung für Jugendreise- LeiterInnen ab 18 Jahren konzipiert. Neben dem fünftägigen Grundkurs im Bochumer Tagungshaus "Bogota" werden unter anderem eine tiefergehende Fortbildung über zwei bis drei Tage und ein Praktikum verlangt. Die gesamte Ausbildung erstreckt sich in der Regel über einen Zeitraum von einem Jahr und endet mit der Vergabe einer Fortbildungsbescheinigung. Die Teilnahmegebühr am Grundkurs beträgt 222 Mark, inklusive Übernachtung und Vollpension.

Anmeldung und Info über "transfer e.V."
Paulshofstraße 11, 50767 Köln
Tel. 0221-9592-190 Fax: 0221-9592-193.
(entnommen dsj intern)


Jugend engagiert sich in Europa
Freiwilligendienst für 8.000 junge Europäer bis Ende 1999

Eine freiwillige Arbeit in einem anderen Mitgliederstaat der Europäischen Union bringt unter anderem viele persönliche, soziale und berufliche Erfahrungen. Rund 8.000 Jugendliche im Alter zwischen 18 und 25 Jahren können in Zeiträumen von drei Wochen bis zu einem Jahr solche Erfahrungen im Rahmen des Programmes "Europäischer Freiwilligendienst für junge Europäer" machen, das kürzlich vom Europäischen Parlament und vom EU-Ministerrat verabschiedet wurde. Dieses Programm mit einem Haushalt von mehr als 90 Millionen DM tritt die Nachfolge einer Pilotaktion an, bei der sich 2.500 junge Menschen in anderen EU-Ländern an gemeinnützigen Arbeiten beteiligen konnten.

Das neue Programm steht Jugendlichen offen, die in einem Land der EU leben. Wie bei der bereits durchgeführten Pilotaktion sind sechs- bis zwölfmonatige Aufenthalte vorgesehen, wo Arbeiten ohne Erwerbszweck im Rahmen eines Projektes ausgeführt werden, das von den nationalen, regionalen oder lokalen Behörden in dem Land seiner Durchführung anerkannt wurde. Die Verantwortlichen des betreffenden Projektes kümmern sich um die Unterbringung der jungen Teilnehmer und weisen sie einem Betreuer zu. Die jungen Freiwilligen erhalten kein Entgelt, aber immerhin eine Aufwandsentschädigung.

In dem neuen Programm kann der "Europäische Freiwilligendienst" unter bestimmten Bedingungen auch in einem Drittland absolviert werden. Es wurden auch drei neue Arten von Aktionen eingeführt: ein drei Wochen bis drei Monate dauernder Aufenthalt, bei dem Jugendliche mehrerer Länder an einem gemeinsamen Projekt, beispielsweise der Restaurierung eines Denkmales, arbeiten; ferner gibt es eine kleine finanzielle Unterstützung für Jugendliche, die ein persönliches Projekt aufgrund von Erfahrungen mit der freiwilligen Arbeit verwirklichen wollen; und schließlich gibt es Projekte, bei denen Jugendliche aus mindestens vier Ländern zu einem Thema wie dem Umweltschutz oder dem Kampf gegen Rassismus arbeiten.

Zwar läuft das nun verabschiedete Programm Ende 1999 aus, doch soll der Freiwilligendienst von jungen Europäern im Rahmen des künftigen Jugend- Programms fortgesetzt werden, das Ende Mai von der Europäischen Kommission für den Zeitraum 2000 bis 2004 vorgeschlagen wurde.

Interessenten können sich in Deutschland wenden an:
Hans-Georg Wicke, Deutsches Büro "Jugend für Europa",
Hochkreuzallee 20, 53175 Bonn
Kontakt: Ulrich Beckers, Karin Schulz,
Tel.: 0228/95 06-2 25, Fax.: 0228/95 06-2 22,
E-Mail: EVS@IJAB.de

Weitere Informationen über den freiwilligen Dienst auf europäischer Ebene sind erhältlich bei der Europäischen Kommission, Generaldirektion XXII, Allgemeine und berufliche Bildung und Jugend, Einheit C 2,
Rue de la Loi 200, B - 1049 Brüssel,
Tel.: 0032-2-2 95 23 27, Fax: 0032-2-2 99 41 58,
E-Mail: vol@dg22.cec.be
oder über die folgenden Internet-Seiten:
http://europa.eu.int/en/comm/dg22/volunt.html
http://europa.eu.int/en/comm/dg22/youth/yputh.html
(entnommen dem Mitglieder-Rundschreiben des DSB Nr. 11-12/98)


Bundesweites Schülermagazin im Internet
Zentrale Online-Anlaufstelle für Lehrer und Schüler

Das Internet ist ein bevorzugtes Informations- und Unterhaltungsmedium gerade von Jugendlichen geworden. Gleichwohl geht's online noch relativ chaotisch zu. Im Internet ist so ziemlich alles zu finden. Abergerade das Finden ist oft die unerwartet hohe Hürde. Über eine Zusammenarbeit mit den Kultusministerien der Länder bietet jetzt "Scoolz" (www.scoolz.de), das "erste bundesweite Schülermagazin im Internet", Lehrern und Schülern eine zentrale Anlaufstelle im Netz.

"Scoolz" präsentiert 29 Seiten jugendrelevante Themen. Von den Seiten gibt es Links und Gegenlinks zu den Partnern (auch zur Homepage der Deutschen Sportjugend www.dsj.de): Sportverbänden, Seiten von Musikgruppen, Jobanbietern, den Schulservern der Bundesländer. Auf "Scoolz" können Tourdaten von Bands abgefragt werden, man kann sich die neuesten Filmtips anschauen, Termine von Sportveranstaltungen einsehen, sich über Computer informieren oder in der Rubrik "help!!!" Hilfe zu Themen wie Gewalt, Drogen oder Aidsprävention suchen. Im "treff" können Schüler und Lehrer miteinander chatten. Außerdem gibt es Gewinnspiele.

Die Graphik von "Scoolz" ist klar strukturiert und ermöglicht eine schnelle Navigation. Redaktionell betreut eine Hamburger Presseagentur das Angebot und hofft, daß es "zum Einstiegsmedium für Schülerinnen und Schüler in die Welt des Netzes wird.
(entnommen DSB Presse, Nr. 6/09.02.1999)


Deutsche Schachjugend ebenfalls im Netz

Und wer was über Schach wissen will, an Ausschreibungen, Ranglisten und Ergebnissen, an Ordnungen und Regelwerken interessiert ist, der kann das alles auf ganz einfache Art über die Seiten der Deutschen Schachjugend im Internet finden. Von dort könnt Ihr dann auch auf die Seiten des Deutschen Schachbundes, auf die Seiten einiger Landesschachjugenden kommen, oder eine der über 500 E-Mailadressen heraussuchen.

Die Seiten der Deutschen Schachjugend entwickeln sich immer weiter, über die übersichtliche Eingangsseite könnt Ihr schnell zu den einzelnen Themengebieten gelangen. Es lohnt sich, dort mal reinzuschauen!

http://Deutsche-Schachjugend.de


Hamburg informiert per E-Mail

Seit einiger Zeit schon versendet der Hamburger Schachjugendbund seine wichtigen Informationen per E-Mail in Form eines "Newsletter". Dieser erscheint nach Informationslage unregelmäßig. Wichtige Dateien sind der Mail angehängt, so daß man neben der kleinen Nachricht oft auch die Originaltexte geschickt bekommt.

Interessenten können sich beim 1. Vorsitzenden des HSJB - Andre van de Velde - melden:
AvdVelde@gmx.net


Zitat:

"Sich mit Kindern zu beschäftigen heißt, sich mit der Zukunft zu beschäftigen. Sich in einer Sportart mit Kindern zu beschäftigen bedeutet, sich mit der Zukunft der Sportart auseinanderzusetzen. Die Kinder von heute sind die Aktiven von Morgen"

Hans-Joachim Scheer
(entnommen der Jugendzeitung zehn,9 der Deutschen Schützenjugend)


Jugendsprecherarbeit weiter auf dem Vormarsch

Gelerntes umgesetzt

Das Jugendsprecherseminar im April 1997 ist schuld daran, daß der SK Ludwigshafen 1912 e.V. jetzt mit einer eigenen Jugendordnung lebt.

Der Jugendwart Andre Loßnitzer schreibt: "Ich habe im April 1997 an dem J ugendsprecherseminar in Berlin teilgenommen, bei dem unter anderem das Thema "Jugendordnung" auf der Tagesordnung stand. Durch diesen Anstoß wurde der Grundstein für eine Jugendordnung im SK Ludwigshafen 1912 gelegt. Es war nicht einfach jeden von einer Jugendordnung zu überzeugen, aber der Vorstand hatte hierfür immer ein offenes Ohr. Bei der Erstellung waren mir die Musterordnungen, welche während des Seminars ausgeteilt wurden, eine große Hilfe. Nach sieben Monaten der Einführung kann man natürlich noch nicht allzuviel über die Wirkung der Jugendordnung sagen, bisher wurde sie jedoch mit positiver Resonanz aufgenommen."

Die DSJ hofft natürlich, daß trotz solch weitreichender Folgen weiterhin die Jugendsprecherseminare gut besucht werden.

Ende Februar in Hamburg beschäftigen sich die Jugendsprecher mit den Stärken und Schwächen der Vereine. Vielleicht ändert sich danach ja auch in einigen Vereinen etwas...


Zweiter Jugendsprecher gefordert
jugendliche Delegierte Pflicht

In Weimar treffen sich vom 13. auf den 14. März die Delegierten der Landesschachjugenden zur Jugendversammlung der Deutschen Schachjugend. Neben den üblichen Regularien, Rechenschaftsberichten und Wahlen stehen auch einige Anträge auf Änderung der Jugendordnung an.

Auf einem Jugendsprecherseminar entwickelt, der Herbstversammlung der DSJ 1998 zur Diskussion präsentiert, wird nun der zweite Jugendsprecher im Vorstand der DSJ beantragt.

Bisher werden die Jugendlichen im Vorstand repräsentiert durch einen Jugendsprecher. Künftig sollen die vielen Aufgaben, die zu erledigen sind, durch zwei Jugendsprecher in Angriff genommen werden. Dabei hofft man darauf, daß jeweils eine Jugendsprecherin und ein Jugendsprecher gewählt werden, zur Pflicht will man diese Aufteilung aber nicht machen.

In der Jugendordnung ist festgelegt, daß die Landesschachjugenden mit zwei Delegierten auf der Jugendversammlung vertreten sein müssen, wollen sie die ihnen zustehenden Stimmen wahrnehmen. Zusätzlich ist festgelegt, daß von diesen zwei Delegierten einer ein Jugendlicher sein sollte.

Diese Regelung wurde in der Vergangenheit nicht von allen beachtet, weshalb jetzt Hamburg beantragt, daraus eine Verpflichtung zu machen. Demnächst muß ein Jugendlicher Delegierter sein, damit die Landesschachjugend ihre Stimmen wahrnehmen kann, so zumindest der Antrag.

Beide Anträge haben zumindest das Ziel vor Augen, die Mitgestaltungsmöglichkeiten der Jugendlichen in der Deutschen Schachjugend zu stärken. Mal sehen, wie sich die Delegierten entscheiden werden!


Impressum DSJ-FORUM

Herausgeber: Deutsche Schachjugend
http://Deutsche-Schachjugend.de/
Verlag: JugendSchachVerlag, Partner der Deutschen Schachjugend
Redaktionsanschrift: Geschäftsstelle Deutsche Schachjugend, Jörg Schulz, Hanns-Braun-Str. Friesenhaus I, 14053 Berlin.

Das DSJ-FORUM ist das Informationsblatt der Deutschen Schachjugend. Es erscheint 10 mal im Jahr als Beilage der Zeitung JUGENDSCHACH.
DSJ-FORUM wird gefördert aus Bundesmitteln des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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© 1.98 by Gerhard Hund (TeleSchach) für die DSJ in der Deutschen Sportjugend | Update 18.11.2001