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Chessy

DSJ - FORUM
Ausgabe 2001 - 08


Praktisch für die Praxis (2)

Teil 2 unserer neuen Serie mit praktischen Beispielen aus der allgemeinen Jugendarbeit für die Vereine. Es werden Ideen aufgezeigt, mit denen man immer wieder die dringend notwendige Abwechslung in das Vereinsleben bringen kann.

2. Das 100 Fragen Spiel

Spielidee:

Spielmaterial:

Spieltipps:

Spielvariationen:

(Jan Pohl)


Nachruf für Jürgen Jacob

Die Deutsche Schachjugend trauert um den langjährigen Nationalen Spielleiter Jürgen Jacob, der am 14.September in seiner Wohnung in Mainz verstarb.

Von 1990 bis 1999 verantwortete Jürgen Jacob im Vorstand der Deutschen Schach-jugend den nationalen Spielbetrieb. Groß geworden war er als Schachfunktionär in seinem Verein Schachfreunde Mainz 1928 e.V., im Schachbund und der Schachjugend Rheinhessen, sowie dem Landesverband und der Landesschachjugend Rheinland-Pfalz.

Seine Epoche in der Deutschen Schachjugend war geprägt durch große Veränderungen im Kinder- und Jugendspielbetrieb. Zuerst mussten die unterschiedlichen Spielsysteme der beiden deutschen Schachorganisationen vereint und aufeinander abgestimmt werden. Hierbei war die erste gemeinsame, zentrale Deutsche Jugendmeisterschaft in Magdeburg 1991 ein erster Höhepunkt für ihn und die DSJ.

Die nächsten einschneidenden Veränderungen waren die ersten echten zentralen Deutschen Jugendmeisterschaften mit allen Altersklassen 1996 in Pinneberg. Und dann natürlich der komplette Umbau des Kinder- und Jugendspielbetriebes der Deutschen Schachjugend im Jahre 1998 mit der Veränderung der gesamten Altersstruktur.

Im internationalen Bereich ragten die beiden Jugendweltmeisterschaften in Deutschland heraus. 1992 in Duisburg bei der WM U10 - U18 war er als Schiedsrichter beteiligt, bei der U20 Weltmeisterschaft 1995 in Halle mit dem großen Erfolg des Titelgewinns vom Magdeburger Roman Slobodjan war er für den gesamten sportlichen Bereich verantwortlich.

Dort wie bei allen Deutschen Jugendmeisterschaften bestach er durch Fachwissen und unglaublichen Arbeitseinsatz.

Jürgen Jacob war ein Mensch mit "Ecken und Kanten", der es seinen Mitstreitern oft nicht leicht machte. Im Mittelpunkt seiner Arbeit - und das betonte er immer wieder - standen für ihn die Jugendlichen, für sie war er immer ansprechbar, für sie ging er jeden Konflikt ein, bei ihnen war er beliebt und anerkannt. Im Verbandsbereich hingegen schwankte die Einschätzung zwischen gefürchtet und geschätzt, doch jeder erkannte seine unbedingte Hingabe zur Aufgabe Spielbetrieb, sein umfangreiches Fachwissen, das er gerne weiter gab, und seinen Arbeitseinsatz an.

Die Deutsche Schachjugend trauert um einen vielschichtigen Mitstreiter, für den der deutsche Spielbetrieb Ansporn und Herausforderung zugleich war.

Im Namen des Vorstandes der Deutschen Schachjugend
Jörg Schulz


Image ist alles ...

Naja, zum Glück ist es soweit noch nicht. Aber auch wir als Verband müssen uns ein wenig "verkaufen" (im positiven Sinne). Und dazu gehört nun einmal auch ein Slogen oder Wahlspruch oder wie immer man es nennen mag. Im Rahmen der Diskussion eines "Leitbildes" der Deutschen Schachjugend sucht die DSJ eben einen solchen Spruch. Kurz und prägnant sollte er sein, irgendetwas, womit sich die DSJ und vor allem die Jugendlichen und die vielen Ehrenamtlichen identifizieren können. Ich gebe mal ein paar Beispiele. Ob diese geeignet wären, sei einmal dahingestellt.

Der ganz große Knaller ist nun wirklich nicht dabei, aber ich denke, Ihr habt verstanden, worum es geht. Unsere Bitte an Euch: Wenn Ihr eine Idee habt, wie ein solcher Spruch aussehen könnte, dann schickt ihn uns! Da können wir ja dann auch mal testen, wie gut Schach die Kreativität fördert ... Wäre wirklich toll, wenn ein paar Ideen zusammenkommen würden. Wir freuen uns über jede Einsendung!
Schickt Eure Vorschläge bitte an presse@deutsche-schachjugend.de

(Michael Klein)


Herbsttagung 2001

Im September fand in Nürnberg die diesjährige Herbsttagung der DSJ statt. Hauptpunkt der Tagesordnung war die Organisationsentwicklung der DSJ. Die sich rapide verändernden Anforderungen der Zielgruppen an die Sportverbände, aber auch von Seiten zum Beispiel der geldgebenden Ministerien und Sponsoren, erfordert eine ständige Anpassung der Strukturen in der DSJ. Nach einem fachkundigen Referat des Geschäftsführers der Deutschen Sportjugend Wolfram Ochs wurde in Arbeitsgruppen besprochen, wie weit diese Anpassung geschehen muss, was bereits Substanz geworden ist und welches Ziel man letztlich vor sich hat.

Hierbei wurden drei Aspekte bearbeitet.

Die DSJ gibt sich ein "Leitbild", das zukünftig die Grundlage für die Arbeit innerhalb des Verbandes sein und als "Leitstern" dienen soll, an dem sich die alltägliche Arbeit letztlich ausrichtet. Hinzu kommt ein Führungskonzept, das sich mit der Struktur der Führungsebenen in der DSJ (Jugendversammlung, Vorstand und Geschäftsstelle) befasst und in dem festgelegt wird, wie diese am effektivsten zusammenarbeiten können. Besprochen wurde auch ein Strukturkonzept, das insbesondere die zu erzielenden Synergieeffekte zum Inhalt hat, die sich aus einer Bildung von Netzwerken und einer verbesserten Kooperation zwischen den einzelnen Ebenen des Verbandes ergeben.

Die Diskussion wurde offen und sehr konstruktiv geführt, so dass trotz des "trockenen" Themas einiges hängen blieb und der notwendige Prozess der Re-Organisation erheblich weitergebracht wurde.

(Michael Klein)


Impressum DSJ-FORUM

Herausgeber: Deutsche Schachjugend
www.Deutsche-Schachjugend.de
Verlag: JugendSchachVerlag, Partner der Deutschen Schachjugend
Redaktionsanschrift: Geschäftsstelle Deutsche Schachjugend, Jörg Schulz, Hanns-Braun-Str. Friesenhaus I, 14053 Berlin.

Das DSJ-FORUM ist das Informationsblatt der Deutschen Schachjugend. Es erscheint 10 mal im Jahr als Beilage der Zeitung JUGENDSCHACH.
DSJ-FORUM wird gefördert aus Bundesmitteln des Ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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© 1.98 by Gerhard Hund (TeleSchach) für die DSJ in der Deutschen Sportjugend | Update 18.11.2001