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Chessy

Tragischer Unglücksfall im Jugendschach

Eigentlich sollte es eine Fahrt zu einem Schachkampf werden. Wie so oft schon und wie es bundesweit überall geschieht. Doch diese Fahrt am 29. Februar 2004 endete in einem tragischen Unfall.

Es geschah auf der Fahrt von Annaburg nach Lutherstadt Wittenberg. Der erfahrene und seit über dreißig Jahren aktive Schachfreund Gregor Heyne stand mit seinem Pkw und den vier neun- bis siebenjährigen Jungen Markus, Simon, Philipp und Jan vor der Elbfähre in Elster; er verließ für einen Moment das Auto, als sich aus bisher noch nicht bekanntem Grund die Handbremse löste und der Pkw mit den Kindern in die Elbe rollte.

Markus und Simon konnten sich aus dem Pkw befreien und schwimmend das Ufer erreichen. Einer der beiden vermissten Jungen konnte nur noch tot aus dem Wrack geborgen werden, die Suche nach dem zweiten läuft intensiv weiter.

Es ist schwierig dieses Unglück zu erfassen und zu verarbeiten. Gerade für uns, die wir alle in der Jugendarbeit tätig sind.

Unser tiefes Mitgefühl gilt in diesen Stunden aber vor allem den Eltern aller Jungen und natürlich besonders den Familien von Philipp und Jan. Wir hoffen sehr, dass Markus und Simon das Unglück körperlich unbeschadet überstehen und verarbeiten werden.

Unsere Gedanken sind aber auch bei Gregor Heyne, für den dieser Tag voller Verzweiflung und mit einem tiefen Schock endet.

Jörg Schulz für den Vorstand der Deutschen Schachjugend

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© 1.98 by Gerhard Hund (TeleSchach) für DSJ in Deutsche Sportjugend | 04.03.04