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Chessy

Protokoll der Vorstandssitzung der DSJ
vom 12. bis 14. Dezember 2003 in Hannover

Teilnehmer:

Top 1: Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Stimmenzahl, Wahl des Protokollführers

Patrick Wiebe begrüßt den Vorstand zur weihnachtlichen Vorstandssitzung und überreicht jedem Vorstandsmitglied ein persönliches Weihnachtsgeschenk und sorgt für eine weihnachtliche Stimmung mit Kerzen und Gebäck. Zum Protokollführer wird Jörg Schulz ernannt.

Top 2: Beschluss der Tagesordnung

Die Tagesordnung wird wie vorgeschlagen beschlossen, Ergänzungen werden nicht vorgenommen.

Top 3: Protokoll der Vorstandssitzung vom 05. bis 06.09.2003

Das Protokoll der Vorstandssitzung wird ohne Korrekturen angenommen.

Zusätzlich wird vom Geschäftsführenden Vorstand das Protokoll der Sitzung des Geschäftsführenden Vorstandes in Duisburg am 28./29.11.2003 ohne Änderungen angenommen. Vom Vorstand werden hierzu auch keine weiteren Fragen gestellt.

Top 4: Vorbereitung der Jugendversammlung 2004

Dieser Tagesordnungspunkt gliedert sich in folgende Unterpunkte:

  1. Zeitplan

  2. Ehrung

  3. Veranstaltungsplanung

  4. Berichtsheft Jugendversammlung 2004

  5. Anträge JV 2004

  6. Vorstandswahlen

Die einzelnen Punkte werden detailliert besprochen und verschiedene Festlegungen mit Arbeitsaufträgen an einzelne Vorstandsmitglieder getroffen.

Aus dem jetzigen Vorstand erklären sich Michael Klein und Christian Goldschmidt bereit für die Funktionen Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Referent für Schulschach wieder zu kandidieren. Inwieweit es zu Veränderungen im Bereich des Referenten für allgemeine Jugendarbeit bzw. der beiden stellvertretenden Vorsitzenden kommen wird, hängt von der Entscheidung ab, ob Eike Schwede für ein Vorstandsamt weiter zur Verfügung steht oder aber aus dem Vorstand ausscheidet. Er wird diese Entscheidung bis Ende Dezember 2003 fällen. Ausscheiden wird auf jeden Fall Thorsten Haber als Jugendsprecher, er ist bemüht, einen Kandidaten aus Niedersachsen als Nachfolger zu finden. Auch Eike Schwede wird als Jugendsprecher aufhören, hier ist Christina Loose als Nachfolgerin im Gespräch.

Top 5: Schwerpunktthemen

A) Auswertung der Schwerpunktthemen 2003

Im Jahre 2003 hatte sich die DSJ die Schwerpunkte Schulschach und Schach mit Kindern gegeben. Die Auswertung des Schwerpunktthemas Schulschach ergibt folgendes:

  1. Meisterschaften

    Positiv wird bewertet, dass die Organisation der Meisterschaften trotz der mitten in der Organisation durchgeführten personellen Veränderungen problemlos ablief. Als negativ wird angesehen, dass es weiterhin nur zu der traditionellen Ausrichtung der Schulschachmeisterschaften kam, zudem fand eine Öffentlichkeitsarbeit über die Meisterschaften nicht statt.

  2. Schulschachpatent

    Die Aktivitäten um das Schulschachpatent werden sehr positiv vom Vorstand beurteilt. Es konnten neue Leute durch die Ausbildung gewonnen werden, die Angebote fanden eine gute Beteiligung und die Zusammenarbeit mit den Landesschachjugenden läuft gut an. Als negativ wird angesehen, dass im Bereich der Anerkennung der Patente durch die Kultusministerien wenig Initiativen in den Landesschachverbänden entwickelt wurden. Hier fehlt es auch an Unterstützung durch den Deutschen Schachbund.

  3. Schwerpunktthema generell

    Positiv wird gewertet, dass viele neue Ideen entwickelt wurden, dass in diesem Bereich vieles in Bewegung gekommen ist und der Vorstand als gesamtes sich mit dem Schwerpunktthema beschäftigt hat. Als negative Faktoren werden angegeben, dass es noch keine vernünftige Internetpräsentation für den Schulschachbereich gibt, dass die Öffentlichkeitsarbeit nicht befriedigend war und auch die Zusammenarbeit mit dem DSB im Punkt Schwerpunktthema Schulschach wird negativ bewertet.

  4. Zukunftswerkstatt

    Die Zukunftswerkstatt wird als eine gute Methode angesehen, eine inhaltliche Veranstaltung zu einem Schwerpunktthema durchzuführen. Es wurden viele interessante Ideen auf der Veranstaltung entwickelt. Leider gab die Zukunfts-werkstatt aber auch zu wenig Antrieb, Neuerungen im Schulschachbereich vor allem im Wettkampfbereich durchzuführen.

  5. Internet

    Der aktuell stattfindende Schulschachpokal im Internet wird als eine innovative Idee bewertet, positiv wird auch die Kooperation mit ChessBase angesehen, sehr gute Kritiken erhält die Homepage für den Schulschachpokal, die Jacob Roggon erstellte. Leider fiel die Werbung durch Dritte für diese Veranstaltung nicht ins Gewicht, hier muss nachgebessert werden.

Die Auswertung des zweiten Themenschwerpunktes Schach mit Kindern ergab folgendes:

  1. Turnier U8 in Sebnitz

    Als sehr positiv wird angesehen, dass die DSJ in Kooperation mit dem Sächsischen Schachverband einige Änderungen in der Durchführung des U8-Turnieres in Sebnitz erreichen konnte. Es gab eine gute Kooperation zwischen der DSJ und Sachsen.

  2. Konzepte

    Es sind von der Arbeitsgruppe unterdessen verschiedene Konzepte zum Thema Schach mit Kindern erarbeitet worden. Als besonders dringend wird angesehen, auch noch Konzepte für die Methodik und Didaktik der Arbeit mit Kindern im Schach zu erarbeiten. Dies sollte Priorität haben.

  3. Allgemein

    Kritisch betrachtet wird, dass im abgelaufenen Jahr etwas intensiver und mit mehr Zeitaufwand am Schwerpunktthema hätte gearbeitet werden müssen.

B) Festlegung der Schwerpunkte 2004

Der Vorstand beschließt, die Schwerpunktthemen von 2003 in 2004 fortzuführen, da beide Themen noch nicht abschließend bearbeitet werden konnten. Die Themenschwerpunkte für 2004 sind also weiterhin Schulschach und Schach mit Kindern.

Top 6: Jahresplanung 2004

Das von Patrick Wiebe vorgelegte Raster zur Projektplanung wird besprochen und modifiziert. Der Vorstand wird gebeten, für alle Projekte dieses Raster zu verwenden.

Projekte 2004 bei den Themenschwerpunkten

Schulschach:

Schach mit Kindern:

Allgemeine Projekte des Vorstandes 2004

Werbemittel 2004:

Allgemeine Jugendarbeit:

Weitere Projekte des Vorstandes:

Top 7: Gespräch mit dem ersten Vizepräsidenten des DSB
Heinz-Jürgen Gieseke

Im Lauf verschiedener Gesprächsrunden wurde die Idee entwickelt, Vertreter des Deutschen Schachbundes zu einer Vorstandssitzung einzuladen, um über eine intensivere Zusammenarbeit und Kooperation zwischen dem Deutschen Schachbund und der Deutschen Schachjugend zu reden. Es bot sich bei dem Tagungsort Hannover an, den Vizepräsidenten Heinz-Jürgen Gieseke und den Schatzmeister Michael S. Langer einzuladen. Mit dem Schatzmeister konnte keine terminliche Übereinkunft getroffen werden, so dass die Gesprächsrunde mit dem Vizepräsidenten Heinz-Jürgen Gieseke durchgeführt wurde.

In der Gesprächsrunde werden ausführlich Schwächen und Stärken des DSB beleuchtet, wird über Mängel der Zusammenarbeit zwischen DSB und DSJ gesprochen und Ideen für die Zukunft entwickelt.

Zu Beginn der Gesprächsrunde macht die Deutsche Schachjugend durch alle Vorstandskollegen deutlich, welche Fragen und welche Forderungen sie an den Deutschen Schachbund hat.

Die DSJ betont, dass es ihr wichtig ist, intensiv inhaltlich und programmatisch mit dem Deutschen Schachbund zusammenzuarbeiten. Die DSJ erwartet vom DSB eine deutliche Anerkennung ihrer Arbeit und eine Unterstützung der Deutschen Schachjugend, da diese für den Fortbestand des Deutschen Schachbundes von großer Bedeutung ist. Dazu gehört auch eine finanzielle Ausstattung, die es der DSJ ermöglicht, inhaltlich umfangreich zu arbeiten. Die DSJ hat selbst über einen Zeitraum von fast 15 Jahren ihre Struktur und ihre Arbeitsgebiete verändert, indem sie einen langfristigen Programmentwurf entwickelt und nach diesem Stück für Stück ihre Arbeit ausgerichtet hat. Dabei hat sie die Landesschachjugenden mit in die Diskussion genommen und intensiv für ihr Grundsatzprogramm geworben. Es stellt sich für die DSJ die Frage, welches Programm der Deutsche Schachbund selbst hat, ob er überhaupt ein langfristiges Programm hat, für das und an dem er arbeitet.

Die DSJ schlägt daher vor, mit dem Deutschen Schachbund ein gemeinsames Programm zu entwickeln, zusammen Projekte durchzuführen und auch zusammen die Sitzungen des Erweiterten Präsidium inhaltlich vorzubereiten, um eine gemeinsame Position der Führungsebene des Deutschen Schachbundes zu erarbeiten.

Der DSJ- Vorstand präsentiert dem DSB gemeinsame Projekte in verschiedenen Arbeitsbereichen.

Schulschach:

Im Schulschachbereich muss langfristig Anerkennung finden, dass Schach als eine Dienstleistung (Schachtraining gegen Bezahlung) angeboten werden kann. Der Staat unterstützt dieses und bietet verschiedenste Möglichkeiten z. B. durch das freiwillige soziale Jahr, durch Ganztagsschulen. Das Schulschachpatent sollte gemeinsam als Mittel genutzt werden, das große Potential im Schulschachbereich für die Schachorganisation zu nutzen. In Dortmund wird die DSJ moderne Formen der Schulschachwettkämpfe ausprobieren. Des Weiteren wird sie dies versuchen mit verschiedenen Bundesländern durch Tagesschulschachcups z. B. in Hamburg, Leipzig, Trier und weiteren Orten.

Mädchenschach:

Die DSJ stellt noch einmal als besondere Maßnahme im weiblichen Bereich ihre Girls-Camps vor und weist auf das starke Interesse hin, das diese Girls-Camps bisher bei den Landesverbänden hervorgerufen haben. Die Maßnahmen des Girls-Camps binden Schachspielerinnen an die Organisation, wecken Interesse und sorgen nachweisbar für eine Mitgliedergewinnung. Auch dies könnte ein Modell für den Deutschen Schachbund sein.

Tag des Schachs:

Die Deutsche Schachjugend wird sich verstärkt in den Tag des Schachs einbringen und vom 27. bis 29. August 2004 ein Zeltlager durchführen und mit eigenen Aktivitäten beim Tag des Schachs mitwirken. Die DSJ bietet dem Deutschen Schachbund die Federführung für die Durchführung des Tags des Schachs an und schlägt vor, dass der DSB und die DSJ Präsenz vor Ort zeigen sollte. Jedes Präsidiumsmitglied, jedes Mitglied des DSJ- Vorstandes muss am Tag des Schachs bei einer Maßnahme vor Ort sein.

Öffentlichkeitsarbeit:

Die Deutsche Schachjugend hat sehr positive Erfahrungen mit ihren in der letzten Zeit entwickelten Werbematerialien und Plakaten gemacht. Im nächsten Jahr sollen diese Werbematerialien weiter ergänzt und fortentwickelt werden, z. B. durch Themenzettel für den DSJ-Flyer. Diese positiven Erfahrungen ist die DSJ auch bereit, für den DSB einzusetzen und sich an der Entwicklung von Werbematerialien für den Deutschen Schachbund zu beteiligen. Sinnvoll wäre auch eine Broschüre für die Öffentlichkeitsarbeit der Vereine, für die verschiedene Aktivitäten aus dem Bereich des Tags des Schachs weiterentwickelt und präsentiert werden sollten. Die DSJ bietet an, ihr Design auch für den DSB weiter zu entwickeln.

Heinz-Jürgen Gieseke bedankt sich bei dem DSJ-Vorstand sehr herzlich für die aus seiner Sicht sehr konstruktive Kritik am Deutschen Schachbund und sieht in den verschiedenen Vorschlägen sehr sinnvolle Ansätze für eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Schachbund und der Deutschen Schachjugend.

Er sieht es als sehr positiv an, dass die Deutsche Schachjugend bereit ist, sich intensiv in die Arbeit des Deutschen Schachbundes einzubringen. Für ihn ist der Jugendbereich ein wichtiger Motor für den Deutschen Schachbund, ohne den der Deutsche Schachbund keine Zukunft hat.

Kurzfristig sollte überlegt werden, wie die Zusammenarbeit zwischen DSJ und DSB intensiviert werden kann. Er schlägt vor, dass Patrick Wiebe und er für die kommende Präsidiumssitzung im Februar 2004 hierzu einen Vorschlag erarbeiten werden. Seine Idee ist es, dass DSB und DSJ einen gemeinsamen Ausschuss bilden sollen, der zu verschiedenen Themen in unterschiedlicher Besetzung arbeiten sollte.

Top 8: Haushaltsplanung 2004

Markus Semmel-Michl hat einen Etatvorschlag aufgrund der Diskussion im Geschäftsführenden Vorstand der DSJ vorab dem Vorstand zur Verfügung gestellt. Dieser Entwurf wird intensiv diskutiert und in verschiedenen Bereichen variiert. Es gelingt dem Vorstand, einen ausgeglichenen Haushalt aufzustellen. Markus Semmel-Michl wird die vorgenommenen Veränderungen einarbeiten und dem Vorstand zuleiten. Festgelegt wird, dass in der Position 4520 Schulschachprojekte keine Unterstützung mehr der einzelnen Schulschachpatentlehrgänge möglich ist, da verschiedene andere Projekte im Schulschachbereich 2004 anstehen, wie z. B. die Schulschachcups mit den Landesschachjugenden und auch das Schulschachprojekt in Dortmund. Die in 2003 durchgeführte Unterstützung der Schulschachpatent-lehrgänge war als erste Förderungsmaßnahme dieser Idee gedacht, die nicht unbedingt weiter fortgesetzt werden muss. In der Position 4760 Messeauftritte wird festgehalten, dass die DSJ sich weiterhin an der Jugendmesse YOU in Essen in Zusammenarbeit mit der Schachjugend Nordrhein-Westfalen beteiligen wird, jedoch die Mittel dafür weiter zurücknehmen muss, da weitere Messen und Veranstaltungen unter dieser Etatposition geplant sind, wie z. B. die Jugendmesse YOU in Berlin, eine Messe in Stuttgart und der Weltkindertag in Berlin.

Top 9: Vorbereitung DEM 2004

Hierzu hat Jörg Schulz eine Vorlage und einen vorläufigen Etat vorgelegt. Das Organisationsteam wird wie vorgeschlagen mit der Änderung beschlossen, dass der Bulletinbereich um eine Person erweitert wird. Bei der Finanzierung des Organisationsteams wird davon ausgegangen, dass der Veranstaltung nur die Freizimmer für die Deutsche Schachjugend zur Verfügung stehen. Festgelegt wird, dass als Ergänzung zur DEM ein Jugend Open U25 als offene Deutsche Meisterschaft U25 durchgeführt werden soll. Es ist schnellstmöglich eine erste Ausschreibung als Entwurf zu erstellen. Angedacht ist dabei neue Formen der Preisgestaltung und der Punktwertung auszuprobieren. Es soll möglichst auch wieder zu einem Einsatz des Promotionteams bei der DEM mit wahrscheinlich vier Personen kommen. Eine Finanzierung dieser Aktivität ist noch nicht gesichert.

Top 10: Internetauftritt der DSJ

Es werden verschiedenen Überlegungen zu Veränderungen des Internetauftrittes der DSJ überlegt und diskutiert. Eine kleine Arbeitsgruppe entwickelt dazu Ideen. Im Zuge der Diskussion über die Präsenz der DSJ im Internet wird angemerkt, dass über den Spielbetrieb wenig aktuelle Informationen im Internet zu finden sind. Es findet keine umfassende und aktuelle Berichterstattung über die Veranstaltungen im Spielbetrieb statt. Es wird festgehalten, dass dies Aufgabe der Mitglieder des Arbeitskreises Spielbetriebes ist und auch Aufgabe der von der DSJ vor Ort eingesetzten Turnierleiter. Michael Klein wird einen Wegweiser für die Öffentlichkeitsarbeit im Spielbetrieb erarbeiten.

Top 11: Spielbetrieb

In diesem Jahr ist es bei der Planung und Vorbereitung der Deutschen Vereinsmeisterschaften in verschiedenen Altersgruppen zu Verzögerungen und zu teilweise falschen Ausschreibungen gekommen. Die Zusammenarbeit im Bereich der DVM' s klappte im Arbeitskreis Spielbetrieb nicht. Norbert Lukas überlegt derzeit, welche Konsequenzen er daraus ziehen muss. Er erwägt, Zeitraster aufzustellen, stärker zu kontrollieren und rechtzeitig Konsequenzen zu ziehen, wenn er merkt, dass das Zeitraster nicht eingehalten wird. Er ist auch bereit, dann den einzelnen Mitgliedern des AKS Aufgabenbereiche zu entziehen.

Es wird noch einmal durch den Vorstand festgehalten, dass die Deutsche Schachjugend bei den Angeboten im Spielbetrieb vor Ort präsent sein muss. Markus Semmel-Michl und Michael Klein werden bei den Vereinsmeisterschafen U20 und U20w in Stuttgart-Ditzingen vor Ort sein. Christian Goldschmidt und Thorsten Haber bei der DVM U12 in Verden und eine Präsenz für die DVM U16 und DVM U14w in Greifswald wird noch gesucht. Entweder wird Rainer Niermann oder Norbert Lukas nach Greifswald fahren.

Top 12: Grünes Band

Zu diesem Tagesordnungspunkt gibt es eine Zuarbeit und Beschlussvorlage von Jörg Schulz. Der Vorstand beschließt, diese Vorlage, wodurch die Bewerbungsmöglichkeit für ehemalige Gewinner des Grünen Bandes nach einer Wartezeit von fünf Jahren ermöglicht wird. Die Jury für das Grüne Band 2004 besteht aus Rainer Niermann, Jan Pohl und Michael Klein.

Top 13: Schacholympiade 2008

Patrick Wiebe informiert den Vorstand über den Plan, dass sich der Deutsche Schachbund in Zusammenarbeit mit der Schachstadt Dresden um die Schacholympiade 2008 bei der FIDE bewirbt. Das Erweiterte Präsidium des Deutschen Schachbundes hat intensiv diese Bewerbung diskutiert und sie als eine Chance für die Entwicklung des Schachs in Deutschland angesehen. Der Deutsche Schachbund hat einen Beauftragten für die Schacholympiade (Heinz-Jürgen Gieseke) berufen und ein Planungsgremium eingerichtet. Die DSJ unterstützt die Idee einer Schacholympiade auf deutschem Boden und wird sich selbst mit aller Kraft in die Planung und die Aktivitäten um die Schacholympiade einbringen. Hierfür benennt sie ein eigenes Vorstandsgremium, das zu einem späteren Zeitpunkt durch weitere Personen aus dem Bereich der Vereine und der Landesschachjugenden erweitert werden kann. Derzeit besteht das Planungsgremium der DSJ aus Jan Pohl (Leitung), Michael Klein, Martin Wojdyla und Jörg Schulz.

Die DSJ beschließt, als ihren Vertreter in das DSB-Planungsgremium Jörg Schulz zu entsenden. Michael Klein wird zu diesem Punkt eine Presseerklärung der DSJ veröffentlichen.

TOP 14: Vorstandsarbeit

Raster für Projektbeschreibungen:

Es wird noch einmal festgehalten, dass der Vorstand für jedes einzelne Projekt der DSJ ein Raster bis Ende Dezember 2003 zu erstellen hat. Daraus soll eine „Mitmachliste“ erarbeitet werden für das Internet.

Top 15: Termine 2004

Eine aktuelle Terminliste wurde von Jörg Schulz für die Vorstandssitzung erstellt. Diese wird aktualisiert und von Jörg Schulz dem Vorstand zur Verfügung gestellt.

Top 16: Arbeitsaufträge

Die Liste der Arbeitsaufträge des DSJ- Vorstandes wird in einzelnen Punkten besprochen, Termine gestrichen und neue Termine ergänzend hinzugefügt. Die neu erstellte Liste der Arbeitsaufträge wird mit dem Protokoll der Vorstandssitzung verschickt. Festgehalten wird, dass dauerhafte Arbeiten einzelner Vorstandsmitglieder nicht in die Arbeitsauftragsliste des Vorstandes übernommen werden sollen. In diese Liste werden nur punktuelle Arbeiten und einzelne Arbeitsaufträge mit Terminsetzung aufgenommen. Jeder im Vorstand wird noch einmal dringend gebeten, diese Liste ständig zur Hand zu haben, damit die selbst festgelegten Termine eingehalten werden.

Top 17: Verschiedenes

Fragebogen Jugendschach:

Der Fragebogen für die Schachzeitschrift Jugendschach wurde in Zusammenarbeit verschiedener Vorstandsmitglieder erarbeitet und in mehreren Exemplaren jedem Vorstandsmitglied zu Verfügung gestellt. Es wird an jeden im Vorstand appelliert, diesen Fragebogen zu verteilen und auch an die Vereine heranzutragen.

Musik- CD:

Die Vorstandsmitglieder werden daran erinnert, ihre in Kommission erhaltenen Musik-CDs bis Ende des Jahres abzurechnen und die Einnahmen auf das Konto der DSJ einzuzahlen.

Schulschach:

Aus Sachsen liegt die Anfrage des Sächsischen Schulschachreferenten vor, dem Sportgymnasium Dresden einen Freiplatz für die Deutschen Schulschachmeisterschaften zu geben. Auf Vorschlag von Christian Goldschmidt entscheidet der Vorstand jedoch, dem Sportgymnasium Dresden keinen generellen Freiplatz für die Deutschen Schulschachmeisterschaften zu geben. Er fordert jedoch Sachsen auf, für den Zweitplatzierten, sollte das Sportgymnasium Dresden sich in Sachsen durchsetzen, einen Freiplatzantrag bei der DSJ zu stellen.

Tagung Soziale Talente der dsj in Hamburg:

Die DSJ war mit drei Vertretern (auf Eike Schwede, Jan Pohl, Patrick Wiebe) bei der Tagung der Deutschen Sportjugend in Hamburg vertreten. Eine Auswertung wird in Kürze erfolgen.

Strategietagung der DSJ:

Jörg Schulz schlägt vor, im Jahre 2004 anstatt der nicht mehr geplanten Herbst-tagung eine Strategietagung der Deutschen Schachjugend durchzuführen mit dem Themenschwerpunkt Mitgliederentwicklung im Jugendbereich, fußend auf der sehr umfangreichen Arbeit der Bayerischen Schachjugend, die sich teilweise mit dem Kinder- und Jugendbericht deckt, der durch die Kruppstiftung in diesem Jahr vorgelegt wurde. Der Vorstand stimmt diesem Vorschlag zu.

Patrick Wiebe bedankt sich beim Vorstand für die Arbeit des abgelaufenen Jahres und wünscht allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Jahreswechsel. Der Vorstand selbst bedankt sich wiederum bei Patrick Wiebe für seine Arbeit und vor allem für das überreichte Weihnachtsgeschenk durch ihn für jedes einzelne Vor-standsmitglied.

Patrick Wiebe (1. Vorsitzender)     Jörg Schulz (Protokollführer)

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© 1.98 by Gerhard Hund (TeleSchach) für die DSJ in der Deutschen Sportjugend | Update 09.02.2004